The Gregorian Voices - Gregorianik meets Pop - Vom Mittelalter bis heute

Kirchstraße 20
01911 Kamenz

Event organiser: muhsik Agentur Ltd. & Co. KG, Egonstraße 51, 79106 Freiburg, Deutschland

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Die Veranstaltung ist abgesagt.

Event info

Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe THE GREGORIAN VOICES wieder auf Tournee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchores GLORIA DEI an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik. Das Ensemble erhielt mehrere internationale Auszeichnungen.

Gekleidet in traditionelle Mönchskutten erzeugen die Sänger eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt - eine Klangwelt ohne zeitliche, religiöse, und sprachliche Grenzen!
Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit einer Mischung aus gregorianischen Chorälen, orthodoxer Kirchenmusik und Liedern und Madrigalen aus der Zeit der Renaissance und des Barock.
Mit seiner Stimmgewalt und vielen Solopassagen zeigt der Chor und seine Solisten, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und dennoch zeitnah.

Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Klassiker der Popmusik, wie unter anderem „Knocking on heaven’s door“ von Bob Dylan, „Hallelujah“ von Leonard Cohen, „Thank you for the music“ von ABBA, "Sound of Silence" von Simon and Garfunkel, "Sailing" von Rod Steward, „Bohemian Rapsody“ von Queen oder "Ameno" von ERA, die im Stil des gregorianischen Gesangs neu arrangiert wurden.

Lassen auch Sie sich von den faszinierenden Stimmen der Solisten und dem ergreifenden Chorgesang begeistern: Mittelalter trifft das Hier und Heute.

THE GREORIAN VOICES bieten Ihnen ein atemberaubendes Konzert und einen unvergleichlichen Hörgenuss.

Location

Hauptkirche St. Marien
Kirchstraße 20
01911 Kamenz
Germany
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Auf einem Bergsporn über Kamenz thront die Hauptkirche St. Marien und prägt seit Jahrhunderten die Silhouette der Stadt. Mit ihrem 66 Meter hohen Turm ist die Kirche nicht nur selbst weithin sichtbar, sie bietet auch einen spektakulären Ausblick über die unter ihr dahinfließende Schwarze Elster und das Umland.

Als einzige Kirche nördlich der Alpen wurde die St. Marienkirche ab 1275 aus Granit errichtet, lediglich die Maßwerkfenster bestehen aus Sandstein und heben sich so farblich vom gesamten Gebäude ab. Der Anblick der spätgotischen Hallenkirche wird von den beiden mächtigen Satteldächern beherrscht, die die beiden Kirchenschiffe überspannen. Nach der Erneuerung der Ausstattung um 1890 sind von den wertvollen Ausstattungsstücken einige der mittelalterlichen Schätze erhalten geblieben: Vor allem der Marienaltar von 1500 ist ein wahres Meisterwerk der Schnitzkunst, ebenso der Michaelisaltar.

Mit der Renovierung kam auch eine wertvolle Walcker-Orgel in die Kirche, von deren Klang sich die Besucher sowohl zu den Gottesdiensten als auch den vielen Kirchenkonzerten verzaubern lassen dürfen. Im Altarvorraum der Hauptkirche St. Marien befinden sich zudem die Grabsteine der Eltern eines der berühmtesten Söhne von Kamenz: Gotthold Ephraim Lessing wurde in ebenjener Kirche getauft, sein Vater war 50 Jahre lang Pastor hier gewesen.