Textland IV: Deutsch-deutsches WIR? - Mit Max Czollek, Jana Hensel, Stella Leder und Clemens Meyer

Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

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Event organiser: LITERATURHAUS FRANKFURT e.V., Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland

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Information on concessions

Ermäßigungspreis für Mitglieder, Schüler, Azubis, Studierende, Frankfurt-Card-Inhaber und Schwerbehinderte (ab 50% MdE). Bitte die Ermäßigungsberechtigung zur Veranstaltung unaufgefordert vorzeigen.

Der barrierefreie Zugang zu den Veranstaltungen ist auf der Rückseite des Hauses. Rollstuhlfahrer erhalten ermäßigten Eintritt, die Begleitperson freien Eintritt. Bitte melden Sie sich vorab an unter 069-75 61 84 10 oder info@literaturhaus-frankfurt.de.

Beim Kauf eines Streaming-Tickets erhalten Sie den Link sowie den Zugangscode; damit können Sie der Live-Veranstaltung zu Hause am Bildschirm folgen. Mit gültigem Streaming-Ticket kann die Lesung bis 70 Stunden nach Veranstaltungsbeginn nachgesehen werden. Der Zugangscode ist bis zu dreimal nacheinander nutzbar. Der Ticketkauf ist bis Veranstaltungsbeginn möglich.
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Event info

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt. Saaltickets sind ab 1.9. um 10.00 Uhr erhältlich.

Mittwoch 27.10.2021 / 19.30 h / Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro
Textland-Streaming-Abo 15 Euro (4 Veranstaltungen)
Streaming-Abo 80 Euro (34 Veranstaltungen)
Textland IV – Deutsch-deutsches WIR?
Mit Max Czollek, Jana Hensel, Stella Leder und Clemens Meyer
Moderation: Leon Joskowitz und Miryam Schellbach

Über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung von BRD und DDR spielt die geografische Herkunft noch immer eine Rolle. Es besteht ein Dominanzverhältnis, in dem Ostdeutschsein häufig als Abweichung von einer Norm wahrgenommen wird. Ostdeutsche erleben Diskriminierung, Marginalisierung, Abwertung und Stigmatisierung. Ostdeutsche und Westdeutsche bleiben füreinander immer noch die „Anderen“. Warum die Ost-West-Differenz bis heute eine Strukturkategorie bildet, welche alten Narrative dafür verantwortlich sind und welche neuen Geschichten schon erzählt werden, wird Thema der ersten Veranstaltung von Textland IV sein.
Im Impulsvortrag spricht die Schriftstellerin und Journalistin Jana Hensel über sich kümmernde Westdeutsche, Ostquoten und das ostdeutsche Erwachen.
Lesungen: Clemens Meyer, Max Czollek und Stella Leder
Im Anschluss ein Gespräch mit allen Gästen.

Textland ist ein Projekt der Faust Kultur Stiftung. In diesem Jahr in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt. Förderer: Kulturfonds Frankfurt RheinMain.


Vier Termine:
Mittwoch 27.10. / 03. / 10. / 17.11. 21 / jeweils 19.30 h
Textland IV – Tanz um das goldene WIR
Textland richtet seinen Blick auf die radikale Vielfalt unserer gegenwärtigen Realität.
Vier Abende im Literaturhaus. In Impulsvorträgen, Gesprächen und Lesungen zeigt „Textland IV – Tanz um das goldene WIR“, wie eine plurale und polykulturelle Welt radikal gedacht und gelebt werden kann. Die Veranstaltungsreihe – jeweils mittwochs – hat einen unmittelbaren Gegenwartsbezug, denn es werden aktuelle Themen aus Literatur und Journalismus angehört und diskutiert. Mit dem Begriff des „Tanzes“ um dieses „WIR“ soll der spielerisch-künstlerische Umgang mit hochemotionalen Themen betont werden, bei denen sich die Diskursfronten verhärtet haben und konstruktive Gespräche neue Impulse brauchen. Unterschiedliche WIR-Stimmen denken über die heutige deutsche Normalität nach und machen diese sichtbar. Diskutieren und lesen werden neben Sandra Gugic, Seyda Kurt und Doron Rabinovici auch Mohamed Amjahid, Shida Bazyar, Max Czollek, Elisa Diallo, Nora Eckert, Clemens Meyer, Deniz Utlu u.a. Moderation: Leon Joskowitz und Miryam Schellbach.

Während der Veranstaltung werden Livestream-Videoaufnahmen gemacht, die exklusiv für Inhaberinnen und Inhaber von Streaming-Tickets 72 Std. online sichtbar sind.

Foto: Jana Hensel © Dominik Butzmann

Location

Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main
Germany
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Image of the venue

Auf der Schönen Aussicht mit Blick auf den Main befindet sich das Literaturhaus Frankfurt. Das Gebäude ist als kulturelle Institution in Frankfurt am Main mit rund 100 Events jährlich nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender der Stadt wegzudenken. Neben Lesungen und Gesprächsrunden finden hier Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche sowie Lehrer statt.

Das Literaturhaus wurde bereits 1989 von einer Gruppe Frankfurter Bürger und dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt initiiert und 1991 in der Villa Hoffmann eingeweiht. 2005 folgte der Umzug in die neu errichteten Gebäude der Alten Stadtbibliothek. Regelmäßig wiederkehrende Programmhighlights und Kooperationen mit anderen Frankfurter Kulturinstitutionen machen das Literaturhaus zu einem Garanten der guten literarischen Unterhaltung. Auf dem Programm stehen unter anderem Shared Reading, das Frankfurter Literaturgespräch und Hörbuchrückblicke. Das Junge Literaturhaus für Kinder und junge Erwachsene bietet eine Schreibwerkstatt für kreative Köpfe. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Lesekabinett mit 99 Sitzplätzen und handsignierten Büchern, Autorenzimmer, einem Foyer mit Marmorboden und großzügigem Treppenhaus für repräsentative Empfänge, einem Lesesaal und dem Kolleg Schöne Aussicht. Das Restaurant „Goldmund“ sorgt für das leibliche Wohl der Besucher.

Das Literaturhaus Frankfurt ist gut zu erreichen. Von der Straßenbahnhaltestelle „Hospital zum Heiligen Geist“ oder der Bushaltestelle „Schöne Aussicht“ sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Wer mit dem Auto anreist, kann in der Tiefgarage „Bildungszentrum Ostend“ parken.

Hygienekonzept

Covid-19-Schutzmaßnahmen
Der Einlass erfolgt gegen Vorlage
- eines personalisierten, tagesaktuellen Negativtestergebnisses (Bürgertest, max. 24 Std. alt)
- oder eines entsprechenden Nachweises über eine vollständige Impfung (Zweitimpfung liegt mind. 14 Tage zurück)
- oder eines Nachweises über eine Genesung (Nachweis über pos. PCR-Test, der mind. 28 Tage, höchstens sechs Monate zurückliegt)
in Verbindung mit einem amtlichen Ausweisdokument.

Hinweise zu Hygiene- und Abstandsregelungen
Der Einlass erfolgt gegen Vorlage
- eines personalisierten, tagesaktuellen Negativtestergebnisses (Bürgertest, max. 24 Std. alt)
- oder eines entsprechenden Nachweises über eine vollständige Impfung (Zweitimpfung liegt mind. 14 Tage zurück)
- oder eines Nachweises über eine Genesung (Nachweis über pos. PCR-Test, der mind. 28 Tage, höchstens sechs Monate zurückliegt)
in Verbindung mit einem amtlichen Ausweisdokument.

Bitte kommen Sie nur, wenn Sie sich gesund fühlen.
Tragen Sie bitte während Ihres gesamten Besuchs bei uns eine medizinische Maske.
Halten Sie zu Personen aus anderen Haushalten Abstand.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Veranstaltung!