Romeo und Julia

von William Shakespeare  

Theater der Stadt Aalen
Georg-Elser-Platz 1
73431 Aalen

Event organiser: Theater der Stadt Aalen, Georg-Elser-Platz 1, 73431 Aalen, Deutschland
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ROMEO UND JULIA
VON WILLIAM SHAKESPEARE

BETEILIGTE
MIT Philipp Dürschmied, Manuel Flach, Julia Sylvester, Diana Wolf, Arwid Klaws, Raina Hebel, Elena Wirth, Roman Proskurin, Brian-Michael Fischer, einer Ballettklasse der Musikschule Aalen und einem Team von Keraamika

MUSIK Akkordeon Percussion (Bernd Brunk und Alfred Ruth)

REGIE UND DRAMATURGIE Tina Brüggemann

COREGIE UND RAUMKONZEPTION Tonio Kleinknecht

AUSSTATTUNG Annette Wolf

ÜBERSETZUNG Marie-Louise Brüggemann

CHOREOGRAPHIEN DER SCHÜLER*INNENGRUPPEN Raina Hebel, Elena Wirth (Musikschule Aalen), Roman Proskurin (Keraamika)

In Verona sind die Familien Capulet und Montague seit Generationen verfeindet. Meist geht man sich aus dem Weg – und wo nicht, wird die kleinste hitzige Geste zum Anlass für die Konfrontation. Da schleicht sich Romeo, ein junger Montague, auf einen Maskenball der Capulets, um nach einer unglücklichen Liebesaffäre auf andere Gedanken zu kommen. Und begegnet Julia für einen kurzen Moment. Aber der genügt, um sich unsterblich ineinander zu verlieben. Die beiden versuchen das Unmögliche: Sie heiraten heimlich am nächsten Tag und wollen es Kraft ihrer Liebe mit der hasserfüllten Weltordnung ihrer Familien aufnehmen. Doch als Mercutio durch einen Capulet im Kampf getötet wird, rächt Romeo den Mord an seinem Freund und bringt den Mörder um. Romeo wird daraufhin aus Verona verbannt. So bleibt den Liebenden eine einzige, viel zu kurze Nacht ...

Am Grab ihrer Kinder reichen sich zwei verfeindete Familien die Hand zur Versöhnung. Mit dieser Utopie beendet Shakespeare die berühmteste Liebestragödie aller Zeiten. Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario in einer Welt, in der jahrelange Bürgerkriege toben, Menschen aufgrund ihrer Herkunft verfolgt und getötet werden und Hass stets neuen Hass gebiert?

Liebe war vielleicht niemals gleichzeitig so blind und so visionär wie im Fall von Romeo und Julia. Einerseits ist diese Liebe nicht in der Lage, ihren tragischen Ausgang vorauszusehen, den Tod zweier junger Menschen. Andererseits deckt sie auf, dass der tief empfundene Hass, den (fast) alle empfinden, nicht hinterfragt wird und niemand seine Wurzeln kennt. Ob es nicht doch ein Prinzip Romeo und Julia gibt, dass die Welt befrieden könnte? Die Welt, in der wir heute leben, in der weiterhin Tropfen geschmolzenen Hasses die Seelen vergiften und immer neues Unheil stiften? Shakespeare beschreibt uns schrankenlose Hingabe und grenzenlosen Hass als unvermeidliche Konsequenz menschlichen Zusammenlebens. Und macht es uns so zur Aufgabe, einen Ausweg aus der negativen Spirale zu suchen.

Eine Koproduktion des Theaters der Stadt Aalen, der Musikschule Aalen und dem House of Dance Keraamika

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung

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