Abgesagt
Bisheriges Datum:

Konzert 9 «After Silence»

VOCES8  

Münsterplatz 8
79713 Bad Säckingen

Event organiser: Hochrhein Musikfestival AG, Byfangweg 22, 4051 Basel, Schweiz
* Preise inkl. MwSt., zzgl. €1.95 Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung

Tickets

Konzert abgesagt. Weitere Infos & Rückerstattung über helene@artisticmanagement.eu

Event info

HINWEIS!

Die vom 7. bis 28. Juni 2020 geplanten Konzerte des alljährlich stattfindenden Solsberg Festivals müssen in diesem Jahr aufgrund des Beschlusses des Schweizer Bundesrats vom 16. April und dem Versammlungs-Verbot vorerst bis zum 8. Juni 2020 zur Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus abgesagt werden.
Bereits erworbene Karten werden vollständig rückerstattet. Ein entsprechendes Formular wurde am 27. April 2020 an alle registrierten Kartenkäufer verschickt. Für über die Vorverkaufsstellen erworbene Karten kann ein Rückerstattungsformular bei Helene Seider helene@artisticmanagement.eu angefordert oder unter Willkommen von der Webseite www.solsberg.ch heruntergeladen werden.


Solsberg Festival zu Gast in Bad Säckingen

Orlando Gibbons, Drop, Drop, Slow Tears; Arvo Pärt, The Deer’s Cry; Henry Purcell, Hear My Prayer, O Lord; Thomas Tallis, O Nata Lux; Tomás Luis de Victoria, Regina Caeli à 8; Ola Gjeilo, Ubi Caritas; Jake Runestad, Let My Love Be Heard; Roxanna Panufnik, Love Endureth; Giovanni Pierluigi da Palestrina, Magnificat Primi Toni à 8; Claudio Monteverdi, Sestina - Lagrime d’amante al sepolcro dell’amata; Jean Sibelius, Be Still, My Soul; Jonathan Dove, Virtue; Stephen Paulus, The Road Home; Eric Whitacre, A Boy and a Girl; Gabriel Fauré, Pie Jesu; Gregorio Allegri, Miserere Mei, Deus

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Location

St. Fridolinsmünster
Münsterplatz 8
79713 Bad Säckingen
Germany
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Weithin sichtbar ragen die barocken Zwiebeltürme des St. Fridolinsmünster über Bad Säckingen in den Himmel. Der prachtvolle Kirchenbau beherbergt die Gebeine des Heiligen Fridolin und ist jährlich Schauplatz der Prozession und feierlichen Messe dem Heiligen zu Ehren.

Obwohl die Kirche selbst erst im 14. Jahrhundert erbaut und geweiht wurde, stammt der älteste Teil schon aus früherer Zeit. Die Krypta lässt sich als Überbleibsel des abgebrannten Vorgängerbaus auf das 11. Jahrhundert datieren. 1360 wurde dann das Fridolinsmünster geweiht und auf Grund von Bränden um 1700 barockisiert. Die heute so prägnante Turmfront kam 1727 dazu, auch die imposante Umrahmung des Hauptportals wurde im Zuge dessen ergänzt. Vor allem der Innenraum des Münsters beeindruckt mit seiner barocken Ausstattung, die ihn äußerst prächtig erscheinen lässt: Reiche Stuckaturen der Wessobrunner Schule verzieren den hellen Kirchenraum, die Kuppeln werden von Fresken geschmückt. Besonderes Augenmerk des St. Fridolinsmünsters ist der Hochalter aus dem 17. Jahrhundert, der fast die gesamte Höhe des Chores einnimmt.

In der Krypta wurden bei der Sanierung Reste eines steinernen Sarkophages gefunden, die nun hier zu sehen sind. Sie enthielten wohl die Gebeine des Heiligen Fridolin, der im 7. Jahrhundert ein Kloster auf der damaligen Rheininsel gründete und so einen entscheidenden Beitrag zur Christianisierung der Alemannen leistete. Der silberne Fridolinsschrein birgt heute die sterblichen Überreste des Heiligen und wurde 1764 vollendet. Reich verziert mit Putten, Blütenranken, Perlen, Edelsteinen und Wappen bietet der 300 Kilogramm schwere Schrein einen beeindruckenden Anblick. Jährlich zum 6. März wird er in einer Prozession zu Ehren Fridolins durch Bad Säckingen getragen.