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Absage - Tiefschürfend

Konzert mit den Bochumer Symphonikern und Klarinettist Sebastian Manz  


Event organiser: Bochumer Symphoniker, Marienplatz 1, 44787 Bochum, Deutschland
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Mit seiner 8. Symphonie hat Beethoven ein Lehrstück des musikalischen Humors geschrieben, mit Originalität und Witz im Detail und für ihn ungewohnt leisen Tönen. Sie bildet ein komplettes Kontrastprogramm zu den sie umrahmenden „titanischen“ Symphonien Sieben und Neun und klingt ein wenig, als ob der Komponist noch einmal bei der Musik des 18. Jahrhunderts in die Schule des musikalischen Witzes gegangen sei.
Weniger witzig als vielmehr trollartig zeigt sich Nielsens Klarinettenkonzert — so charakterisiert der Komponist jedenfalls den Klang des Instrumentes. Ganz passend, dass er sein Werk für Aage Oxenvad schrieb, den damals führenden dänischen Klarinettisten seiner Generation, der als ebenso genial wie
schwierig und jähzornig galt.
Joaquín Turina schließlich ist bei uns eher selten gehört, dabei umfasst sein 104 Opuszahlen nennendes Werk neben Klavier- und Kammermusik eine große Zahl von Liedkompositionen, symphonischen Dichtungen, Werken für Klavier und Orchester sowie Opern und Schauspielmusiken. Zu seinem individuellen Stil fand Turina in Paris, wo ihn die Ferne seiner musikalischen Heimat Spanien zu stärkerer Beschäftigung mit spanischer Folklore inspirierte.


Programm:


Joaquín Turina:
„La Oración del Torero“ op. 34

Carl Nielsen:
Konzert für Klarinette und Orchester op. 57

Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93


Mitwirkende:

Sebastian Manz, Klarinette
Bochumer Symphoniker
Pablo Gonzalez, Dirigent



Foto Sebastian Manz: (c) Marco Borggreve
Foto Pablo Gonzalez: (c) Benjamin Ealovega

Location

Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Marienplatz 1
44787 Bochum
Germany
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Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr ist der Ende 2016 eröffnete Ort des kulturellen Austauschs im Bochumer Stadtzentrum. Es soll als neues „Wohnzimmer“ für alle Bürger dienen und dabei Heimatspielstätte für die Bochumer Symphoniker wie auch für die breit aufgestellte Musikschule sein.

Das Musikzentrum wurde von zwei Stuttgarter Architekten, Martin Bez und Thorsten Kock entworfen. Die Besonderheit des Gebäudes ist, dass die ehemalige Kirche St Marien in den Bau integriert wurde. Sie wurde ausgebaut und dient jetzt als helles und freundliches Foyer. Von dort aus besteht Zugang zum Konzertsaal für fast 1000 Besucher und zum „Multifunktionssaal“. Dieser wird vor allem als Probenort für das Jugendsinfonieorchester und die mehr als 80 Ensembles der Städtischen Musikschule genutzt. Die Säle zeichnen sich durch eine überragende Akustik aus, die selbst von unbesetzten Sitzplätzen nicht beeinträchtigt wird.

Der Stadt Bochum und allen am Bau Beteiligten ist es gelungen, einen wertvollen kulturellen Treffpunkt zu schaffen. Vom Hauptbahnhof, an dem es auch Autoparkplätze gibt, ist das Musikforum in weniger als zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, noch näher liegt die Stadtbahn-Haltestelle „Engelbert-Brunnen/ Bermudadreieck“